skulpturale Objekte für wervolle Sätze
Im Rahmen des Projektes "lost & found"
der Montagstiftung Kunst und Gesellschaft
vom 2. Juni - 23. August
Innenstadt Ludwigshafen

KOKON
ein persönlicher Raum für Verlust
Vorbereitete zweiteilige, handtellergroße, schwarze Tonskulpturen sind innen gelb glasiert. Sie bieten Raum für einen Papierstreifen mit einem handschriftlich notierten Satz über einen persönlichen Verlust.
Der persönliche Verlust wird im Gespräch erfragt und erzählt. Je nach Situation wird dies von den Künstlern oder den Betroffenen in einem Satz oder einer Skizze notiert und dann von den Trauernden in den Kokon gegeben und versiegelt.
Zuvor wird der Papierstreifen zusammen mit der geöffneten Skulptur in den Händen der Trauernden fotografiert, ausgedruckt und dokumentiert.
Die Erfahrung des Verlusts wird wertgeschätzt und in einer wertvollen Hülle bewahrt. Sie kann so über einen Zeitraum verwahrt werden.
Der Kokon ist Erinnerungsraum/Transformationsraum für den Verlust und könnte mit der Zeit den Verlust in eine Erfahrung verwandeln, ähnlich wie die Raupe sich im Kokon auflöst und etwas Neues entsteht.


08.2026 © illig & illig